Perso ohne Finger

Bild: Digitalcourage e.V., CC BY 4.0

Im Herbst 2020 ist trotz unseres Widerstands das Gesetz zur Fingerabdruck-Pflicht im Bundestag durchgewinkt worden: Mit diesem Gesetz und der zugrunde liegenden EU-Verordnung sollen ab dem 2. August 2021 alle Bürgerinnen und Bürger gezwungen werden, auf neuen Personalausweisen den Abdruck ihres linken und rechten Zeigefingers speichern zu lassen.

Wir prüfen, wie wir mit juristischen Mitteln dagegen vorgehen können:

Helfen Sie uns dabei. Unterstützen Sie unsere juristischen Bemühungen, sei es auf dem Verwaltungsklageweg, mittels Verfassungsbeschwerde oder vor dem Europäischen Gerichtshof.
Wir Bürgerinnen und Bürger wollen keine Personalausweise mit Fingerabdrücken!

Wir lehnen Personalausweise mit Fingerabdrücken ab, denn: 

  • es gibt keinen Grund, alle Bürgerinnen und Bürger präventiv wie Tatverdächtige und Verbrecher zu behandeln;
  • In Deutschland gilt Ausweisbesitzpflicht. Und da auf dem Reisepass bereits Fingerabdrücke gespeichert werden, würde es ab dem 2. August 2021 kein offizielles Dokument ohne Fingerabdrücke mehr geben, mit dem sich Menschen ausweisen können;
  • zukünftig können die Daten auf den Personalausweisen außer Kontrolle geraten durch den Zugriff von in- und ausländischen Behörden, Geheimdiensten und kommerziellen Dienstleistern;
  • es ist nur eine Frage der Zeit, bis Forderungen laut werden, Fingerabdrücke auch zentral zu speichern und für immer weitgehendere Zwecke nutzen zu dürfen;
  • gerade die deutsche Geschichte sollte uns gelehrt haben, wie schnell Daten gegen die Bevölkerung eingesetzt werden können. Deshalb sehen wir den Deutschen Bundestag in der Pflicht, ein klares Zeichen gegen Fingerabdrücke in die Europäische Union zu senden;

Ja, ich unterstütze die juristischen Recherchen, wie das Gesetz, das zukünftig Fingerabdrücke in Personalausweisen erzwingt, gekippt werden kann.

Die Angabe der Anschrift ist freiwillig. Aber bitte die Postleitzahl angeben - das erleichtert uns das Vermeiden von Dubletten, und wir können z.B. gezielt zu Aktionen in bestimmten Städten oder Postleitzahlregionen einladen.
Bitte tragen Sie eine funktionierende E-Mail-Adresse ein. An diese Adresse wird eine Bestätigungsanfrage verschickt.

Information über den Fortgang der Kampagne und andere Aktionen:


(Austrag jederzeit per einfacher E-Mail möglich)

 
Bitte geben Sie an, wie wir Sie ansprechen dürfen!

Kommentare können auf der Kampagnenseite veröffentlicht werden.


Die Vorbereitung von Klagen und/oder einer Verfassungsbeschwerde gegen die Fingerabdrücke im Personalausweis kosten viel Geld, für Anwaltskosten, Reisekosten, Grafik und Druck von Kampagnenmaterial sowie Personalkosten.
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